Per E-Mail verfolgen

Samstag, 21. April 2012

Über Los Angeles nach Carpinteria (Santa Barbara)

Erstmal vielen Dank an alle für die Geburtstagsglückwünsche.

Den heutigen Tag haben wir weitgehend im Auto verbracht. Wir sind zuerst mal Richtung Los Angeles weitergefahren. Das ist alles ein riesiges Ballungsgebiet, bei dem man nicht weiß, wo eine Stadt aufhört und die nächste anfängt.

Das ist das Rathaus eines Vorortes, woran man sieht, dass wohl Geld vorhanden sein muss.



Der gesamte Großraum lag unter einer dichten Smogglocke, die wir gestern schon bei der Anfahrt vom Highway aus gesehen haben.

Wenn man allerdings sieht, dass hier fast nur 6- und 8-Zylinder Benziner rumfahren und alle Strassen permanent verstopft sind, ist das auch kein Wunder.
Wir sind zunächst zum Walk of Fame auf dem Hollywood Boulevard gefahren, wo die Sterne der Stars im Gehweg sind. Überall turnen dort verkleidete Gestalten rum, die sich für einen Dollar zum Foto-Shooting anbieten. Davon wird auch ausgiebig Gebrauch gemacht.
Die neue Polizeiuniform könnte man allerdings bei uns auch einführen.
Das sind die ursprünglichen Tafeln. So hat das mal angefangen, die Sterne im Gehweg kamen erst später.

Natürlich hat sich auch Michael Jackson verewigen dürfen.
Er war dann auch selber da.



Wir sind dann nach Beverly Hills und dort den Rodeo-Drive, wo alle Nobelgeschäfte sind, entlang gefahren.

An Anhalten und Fotos machen ist nicht zu denken, da es nirgends Parkplätze gibt und auf den Straßen so viel Verkehr ist, dass man sofort standrechtlich erschossen wird, wenn man da anhält. Deshalb wurden fast alle Fotos aus dem fahrenden Auto heraus gemacht.



An den Autos sieht man in der ganzen Stadt, dass Geld da ist. Man sieht neben anderen Luxuskarossen unheimlich viele Daimler, aber nichts unter dem 300er.
Danach sind wir in den Hollywood Hills rumgekurvt, weil wir ja den Schriftzug gebraucht haben. Obwohl wir fast davor standen sieht man, wie diesig das Bild von dem ganzen Smog ist. Die Straßen zu den Villen dort sind schmale Rumpelstrecken, wobei es kaum Parkmöglichkeiten gibt. Für das viele Geld, was dort ein Haus kostet, ist das wirklich das Letzte.

Die Häuser sind allerdings teilweise schon recht extravagant.

Nach 4 Stunden rumkurven sind wir schließlich in Richtung Küste nach Santa Monica gefahren, um den 1-er Highway in Richtung San Francisco zu nehmen. Die Entscheidung war nicht besonders gut, da wir schon bei der Anfahrt in dichte Küstennebelsuppe gefahren sind. Die Temperaturen stürzten von 28 Grad innerhalb von 10 km auf 15 Grad ab.

Als erstes kommt man an der Küste nach Malibu, dem Nobelstrand von LA. Auch dort dichter Nebel, aber der ganze Strand voll mit Leuten und die Straßen chaotisch verstopft. Wir wollten mal einen Kaffee trinken, bekamen aber entweder keinen Parkplatz oder an den Lokalen, an denen man mal hätte parken können, standen Schlangen bis auf die Straße.

Wir sind deshalb bis Oxnard durchgefahren, wo wir mal endlich einen Kaffee bekommen haben.

Von dort sind wir weiter in Richtung Santa Barbara und haben uns jetzt kurz davor in Carpinteria in einem Motel eingemietet, weil Santa Barbara an den Wochenenden stark frequentiert sein soll und dementsprechend hohe Motelpreise hat. Selbst hier in dem Vorort mussten wir im riesigen Motel bis 18.00 warten, bis die ersten Stornos reinkamen, weil es zunächst ausgebucht war.

Hier ist es auch neblig und wenn das morgen so bleibt, werden wir von der Küste wegfahren.

Jetzt gehen wir erst mal was essen.

Grüße