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Freitag, 6. April 2012

Noch mehr Bilder von San Francisco

Nachdem wir 14 Stunden wie tot geschlafen haben, sind wir heute morgen erst mal losmarschiert, um zu frühstücken. Wie in Amerika üblich, ist bei der Übernachtung kein Frühstück dabei und in unserem Hotel gibt es auch keines. In den Straßen drumrum gibt es allerdings jede Menge Möglichkeiten zu frühstücken (C.: und hier gibt es doch tatsächlich Pfannkuchen mit frischen Heidelbeeren auf der Karte. Ratet mal, wer sich die zum Frühstück bestellt hat).



Nach dem Frühstück haben wir uns ein 48 Stunden-Ticket für den Doppeldecker-Touri-Bus, bei dem man so oft man will ein- und aussteigen kann, gekauft, weil die Stadt doch sehr weitläufig ist und das zum Laufen einfach zu weit ist. Wir sind dann erstmal fast eine ganze Runde gefahren, damit wir die Haltestellen, die überhaupt nicht gekennzeichnet sind, finden.

Das ist Pier 39, eine der Haupttourimeilen hier. Da werden wir morgen mal aussteigen.
Und das ist Alcatraz, da hätten wir auch noch ein paar zum Hinbringen.

Der Union-Square mit blühenden Bäumen...

...und die City Hall mit Petersdomkuppel.

Das Fotografieren ist hier relativ kompliziert, weil alle Busse hier mit Strom fahren und deshalb ständig irgendwelche Oberleitungen im Bild sind. In den Doppeldeckerbussen ist es deshalb strengstens verboten während der Fahrt aufzustehen. So was wäre bei uns nicht denkbar, weil manchmal die Leitungen im wahrsten Sinn des Wortes "zum Greifen nah" sind.
Auf der Südseite der Golden-Gate-Bridge sind wir ausgestiegen und dann zu Fuss über die Brücke gelaufen. Das ist ganz schön lang aber man hat eine Super-Sicht auf die Skyline. Vor allem ist es nicht üblich, dass man das alles ohne Nebel sieht. So bald die Temperaturen etwas höher sind, bildet sich hier nämlich auf Grund der arktischen Meeresströmungen regelmässig Nebel über dem Wasser. Bemerkenswert ist, dass sich an ungefähr jedem 10. Pfosten auf der Brücke ein Seelsorge-Telefon hängt, um sich in einer "aktuellen Krise" helfen zu lassen. Die Golden-Gate ist statistisch gesehen der beliebteste Selbstmordort der USA.






Auf der Nordseite der Brücke sind wir wieder in den Bus und mit einer Kaffeepause in der Union-Street, die angeblich zu den beliebtesten Einkaufsstraßen gehört, in die City zurückgefahren. Wir fanden die Strasse nicht zu berauschend. Auf jeden Fall laufen in diesem Viertel die Ostervorbereitungen auf vollen Touren, wie man sieht. Ansonsten bekommt man in der City von Ostern eigentlich nicht viel mit. Heute war hier auch kein Feiertag.

Alle mehrgeschossigen Häuser haben die typisch amerikanischen Feuerleitern. Könnte man bei der Baugenossenschaft doch auch einführen?

Diese Autos gehören hier selbstverständlich zum Straßenbild, wie auch die amerikanischen Riesen-SUV's mit 6 Liter-Benzinmotor. Hier wird der Spritpreis in Gallonen gerechnet. 1 Gallone sind rund 3,8 Liter und die kostet im Moment so 4,7 Dollar.

Außerdem sieht man sehr viele deutsche Oberklassefahrzeuge, vor allem Audi und BMW, aber auch viele Mercedes und Porsche.

Heute Abend gehts nach Little Italy zum Essen, da müssen wir allerdings ein ganzes Stück laufen.

Morgen werden wir dann unser Busticket nochmal ausnutzen und an ein paar anderen Stationen aussteigen und uns umsehen.

PS.: Im letzten Neuseelandbeitrag habe ich noch ein bisschen Statistik hinzugefügt, wen's interessiert.