Per E-Mail verfolgen

Sonntag, 25. März 2012

Otago-Halbinsel

Im Moment fast jeden Tag das gleiche Bild. Zum Frühstück ein paar Tropfen Regen - heute mal mit Regenbogen -, dann schön und nachmittags wieder bewölkt aber dazu später mehr.
Wir sind auf der Otago-Halbinsel geblieben und über eine Gravel-Road an den Inlets entlanggefahren. Die Straße endete an diesem Schild und wir waren zunächst unschlüssig, ob wir loslaufen sollen.




Der Himmel sah in der Richtung noch recht durchwachsen aus.
Wir sind halt dann trotzdem gelaufen und das war gut so. Nach einer halben Stunde wurde der Himmel immer blauer und es folgte strahlender Sonnenschein.




Über dem Meer hingen noch ein paar Restwölkchen, die sich aber auch bald verdrückten.




Da der Weg zu dem Strand mit rund 1 Stunde doch recht lang ist, gibt es dort kaum Touris. Wir haben über eine Stunde lang keine gesehen, aber dafür dann plötzlich eine Robbe in den Dünen entdeckt.
 Die war aber müde und wollte bloß schlafen.
Das ist übrigens C.'s Lieblingsvogel hier, der Red-Eyed Oystercatcher. Kommt deshalb gleich nochmal.
 Am linken Ende des Strands, wo man auf einem der oberen Bilder die Gischtwolken sieht, lagen dann unzählige Robben auf den Felsen. Die waren allerdings nicht so menschengewohnt wie an den vielbesuchten Stränden, weshalb sie anfangs erstmal in Panik weggerannt sind. Einige waren allerdings cooler und blieben auch sitzen.




Er ist wohl bei seiner Suche nach Futter gerade von einer größeren Welle überrollt worden. Er sah auf jeden Fall ziemlich zerzaust aus.

Auf dem Rückweg lag dann plötzlich mitten auf dem Strand in einem Seegrasbündel ein riesiger Seelöwe. Der war aber auch furchtbar müde und hat sich zunächst gar nicht bewegt, obwohl wir ziemlich nahe rangegangen sind.

Er hat nur ab und zu Sand über sich geschaufelt. Das war lange Zeit die einzige Bewegung, die er vollführt hat.
Irgendwann hat er sich dann aber angestrengt und ist aufgestanden, um seine Zähne zu zeigen. Gleich darauf fiel er allerdings wieder um und schlief wieder wie tot.



Die Robbe, die wir am Anfang entdeckt hatten, hatte sich zwischenzeitlich auch mitten auf den Strand gelegt und hat sich paniert, war aber weiterhin nicht willig, sich zu bewegen.
Auf dem Rückweg zum Auto kamen dicke schwarze Wolken über die Berge.
Wir sind dann noch eine Weile auf der Halbinsel rumgefahren und wollten eigentlich noch eine Wanderung machen. Als wir gerade aussteigen wollten, fing es an zu schütten mit Blitz und Donner und Graupelschauern, so dass wir in unserer Karre geblieben sind und heute unseren Mittagskaffee hier selber gekocht haben.











Wir haben also auf weitere Wanderungen verzichtet und sind nach Dunedin gefahren. Hier haben wir mal wieder Großeinkauf gemacht und sind dann auf den Campingplatz gefahren. Wir schon angekündigt, hat das Gewitter die Temperaturen ordentlich nach unten rauschen lassen und die sollen jetzt ziemlich herbstlich bleiben. Da ist es ganz gut, dass die Karre eine Heizung hat.