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Freitag, 23. März 2012

Über die Catlins nach Balclutha

Gestern Abend gab es zum ersten Mal das ultimative Wäschedesaster. Ich habe um 6 noch 2 Maschinen gestopft und dann in den riesen Trockner umgebaut. Irgendwie funktionierte der nicht richtig, so dass die Wäsche nach 2 Mal Geldreinwerfen (normal reicht locker ein Mal) immer noch klatschenass war. Also alles in den anderen Trockner, der allerdings für die Menge viel zu klein war, umgebaut. Der lief dann und lief und lief. Als wir unsere Wäsche dann holen wollten, war das Waschhaus abgeschlossen. Also alles bis heute Morgen im Trockner, feinste Knitware. Die T-Shirts sahen aus wie Krepppapier.
Ansonsten hat es in der Nacht wieder ein bisschen geregnet und heute Morgen war es noch dicht bewölkt. Wir sind ganz langsam in Richtung Südosten losgefahren, obwohl es dort sehr grau war. Die Gegenrichtung sah eigentlich viel besser aus.

Auf jeden Fall kam dann ganz langsam blauer Himmel und ab dem Mittag wurde es richtig schön.

Wir sind dann über Fortrose auf die Catlin Scenic-Route gefahren und haben dort alle Abstecher gemacht, die ihr auf dem Schild sehen könnt. Deshalb dazu keine großartigen Erklärungen mehr.


Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und war für einen Tag eigentlich zu lange. Es gibt so viele Möglichkeiten, links und rechts abzubiegen, dass die Zeit einfach davon läuft.
Ihr bekommt deshalb auch ganz viele typisch neuseeländische Landschaftsbilder heute.



Der erste Abstecher ging an den Waipapa-Point, der zum einen für die Leuchtturmsammlung bedeutsam ist, zum anderen soll es dort Seelöwen geben.

Tatsächlich war dann einer am Strand, was uns ca.1 Stunde und geschätzte 1800 Fotos gekostet hat.










Der war da auch dazwischen und hat die blöden Touris angeschaut, die immer nur den Seelöwen fotografieren.
Während der Fotosession lief er immer weiter den Strand hoch und hat sich dann mal richtig im Sand paniert. Muss aber gutgetan haben.






Ein weiterer Abstecher ging an den Slope-Point, den südlichsten Zipfel der Südinsel.
Hier dürft ihr raten, aus welcher Richtung der Wind meistens weht. Wer recht hat, kriegt ein Gummibärchen (C.: auch hier in Neuseeland gibt es doch tatsächlich die original Haribo-Gummibärchen, aber nur im Countdown, so dass dieser zu jedem dritten Einkauf angesteuert werden muss)


Das sind Bilder aus der Curio-Bay.


Den Kaffee gab es heute in Niagara, also bei den Niagara-Falls. Irgendein Spassvogel hat mal den dortigen Wasserfall, der 10cm über einen Stein plätschert, so benannt und seither hat halt auch Neuseeland Niagara-Fälle.

Danach kamen unzählige weitere Abstecher zu irgendwelchen Wasserfällen (einschließlich der Matai-Falls????) aber uns lief die Zeit davon, so dass wir uns auf die ...lest doch selber.... beschränkt haben.


In Owaka hat jemand eine Teekannensammlung im Garten. Man muss schon ganz schön verrückt sein, um das zu machen.

Und dann ging es noch zum Nugget-Point. Auf dem Weg dorthin lief ein Pingu mitten auf der Straße und lief und lief und lief und ließ sich durch nichts stören. C. hat ihn eine ganze zeitlang begleitet, das hat ihn aber auch nicht gejuckt, ebenso wenig wie die vorbeifarenden Autos.

I'm a lonesome Cowboy .....



Am Nugget-Point waren wir eigentlich schon zu spät, weil die Felsen vor dem Leuchtturm (für die Sammlung) schon keine Sonne mehr bekamen, die war nämlich schon hinterm Berg.



Am Nugget-Point gibt es auch Robben und Pinguine. Die Robben lagen aber so weit unten auf den Felsen, dass man sie auf Fotos höchstens noch erahnen könnte. An die Pingus darf man dort nicht so nah ran, weil es eine ganz seltene Art ist. Deshalb ist auch der ziemlich klein auf dem Bild, weil er halt weit weg war.

Es war jetzt schließlich 20.00 Uhr, bis wir mal auf dem Campingplatz in Balclutha waren. Das haben wir bisher noch nie geschafft.