Per E-Mail verfolgen

Freitag, 16. März 2012

Also heute Morgen nochmal los auf die Rüttelstrecke Richtung Oparara. Schon auf der geteerten Straße wurden wir wieder mal aufgehalten. Den komischen Bogen machen die Viecher, weil sie Angst vor unserer Karre haben. Auf der Rüttelstrecke mussten wir dann erstmal einem Biker mit einer Suzuki helfen, die Kiste aus dem Graben zu ziehen. Irgendwir stand das Teil neben der Straße bis zu den Scheibenbremsen im Matsch und er hat sie nicht mehr rausbekommen. Wir er da reinkam, wissen wir allerdings auch nicht, er selbst war recht sauber. Irgendwie hat er das Motorrad noch nicht lange und sich wohl verschaltet und weg war sie. Es war aber auch definitiv das falsche Motorrad für diese Strecke.

Nachdem wir gestern schon beim großen Steinbogen waren, haben wir heute mit dem Walk zur Moria Gate Arch begonnen.
Der Weg führte durch den Regenwald, mit richtig schönen Flechten und vermoosten Bäumen. Es ist aber alles so dicht, dass man das auf Fotos kaum vernünfig vermitteln kann.

Nach 1 km Regenwald kam dann ein kleines Loch, durch das man krabbeln musste und dann hatte man diesen Blick.


Es war ein richtiges Woah-Erlebnis und deshalb müsst ihr jetzt halt eine Bildersession von hier ertragen.







Der Weg zu dieser Arch führte wieder am gleichen Tannin-Fluss wie gestern entlang, einfach nur unwirkliche Farben.

Der nächste Walk ging dann zum Mirror Tarn. Mit den Namen konnten wir nicht viel anfangen, also sind wir einfach losgelaufen. Es war dann wieder ein Walk durch den Regenwald zu einem kleinen, absolut glatten See, weshalb sich alles drin spiegelt. Somit war der "Mirror" auch klar.


Weiter ging es zu 2 Höhlen, die beide nur mit Taschenlampen zu besichtigen waren.
 In die erste, recht enge Höhle, konnte man ca. 50 Meter reinlaufen. Die zweite war dann mindestens 200 Meter lang und nach 30 Metern hat man die Hand vor Augen nicht mehr gesehen. Dafür aber dann an der Decke viele Glühwürmchen. Das macht der Foto allerdings nicht mit, zumal er in der Höhle eh nicht fotografieren wollte, weil es dem Autofokus zu dunkel war.


Nach all den Walks sind wir nach Karamea zurück und haben im "Hotel" einen Kaffee getrunken. Dann ging es wieder zurück in Richtung Westport.
Der Strubbelbaum hat mir einfach gefallen, deshalb kommt er heute, neben dem Blümchen des Tages, auch zur Flora.



Und ganz zum Schluss noch was für die Briefkastensammlung.

Wir sind jetzt in Westport auf dem Campingplatz und hatten hier noch 3 Stunden herrlichen Sonnenschein. Nach der Wettervorhersage behalten wir den Rhythmus - 2 Tage schön, 1 Tag Regen - auch in nächster Zeit bei.

PS: Hier sind die Waschmaschinen richtig billig, was ich natürlich sofort ausgenutzt habe. Ich kenne mich zwischenzeitlich mit allen Modellen hier so gut aus, dass ich auf jedem Platz den ratlosen Hausfrauen erklären muss, wie die Teile funtionieren. Hätte ich Werkzeug dabei, könnte ich sie sicher auch schon reparieren.