Per E-Mail verfolgen

Sonntag, 11. März 2012

Picton-Nelson

Das Problem in Neuseeland ist, dass der Wetterbericht immer Recht hat und der hatte für heute "heavy rain" im Programm.

Heute Morgen ging es noch. Es war trocken und sogar ziemlich warm, aber die Wolken arbeiteten sich langsam nach unten in Richtung Meer vor.

Als wir Picton verließen, fuhr gerade unsere Fähre von gestern, die über Nacht in Picton geblieben war, los.

Der Blick übers Wasser ließ schon nichts Gutes erahnen.

Wir sind dann über den Queen-Charlotte-Drive in Richtung Nelson gefahren. Kurz hinter Picton in der nächsten Bucht ist ein großer Holzlagerplatz. Hier sind immer alle Baumstämme gleich lang, sortiert sind die Stämme nur nach der Dicke.

Immerhin konnte man von der Straße aus noch die Buchten sehen, was sich im weiteren Tagesverlauf noch ändern sollte.


 Unterwegs waren in einer schönen Bucht ein paar Angler. Einer zog gerade einen Butterfly-Fisch aus dem Wasser. Sein Kommentar war: "Schöner Fisch und smekt gut". (Sagte unser Reiseführer in Sri Lanka auch immer und der Angler hatte eindeutig Schlitzaugen)

Ca. 25 km nach Picton sind wir rechts abgebogen. (Mir fällt der Name gerade nicht ein, halt in den Marlborough-Sound) Man kann auf der Straße ca. 50 km bis fast an die Nordspitze der Insel fahren und wir hatten die Hoffnung, dass da draußen das Wetter vielleicht besser ist. War es aber nicht, es hat unterwegs angefangen zu regnen. Außerdem ist die Straße extrem kurvig, so dass man höchstens einen 30-er Schnitt zusammen bekommt. Wir haben dann nach 25 km aufgegeben und in einem völlig einsam liegenden Resort einen Kaffee getrunken.Die Anlage ist wirklich sehr schön mit liebevollen Details, aber los war trotzdem nichts.
 Wir sind danach wieder zur Hauptstraße zurück und es wurde tatsächlich noch dunkler.


Das war dann das letzte helle Loch, das wir an diesem Tag gesehen haben. Danach haben wir alle Fotos mit Fernsicht eingestellt, man hätte nur noch eine weisse Fläche gesehen.


An einem Lokal standen ein paar Oldies. Es ist hier Sonntags üblich, dass sich die Oldtimerfahrer irgendwo treffen. Letztes Mal haben wir einige richtig große Treffen gesehen, in diesem Jahr nur so kleinere.
 
Für den Rest des Tages haben wir uns auf Nahaufnahmen von ein paar Briefkästen und des Kirchturms von Nelson beschränkt, weil man das aus dem Fahrzeug raus fotografieren konnte. Ausgestiegen sind wir nämlich erst wieder hier in Nelson auf dem Campinplatz - und zwar schon um 14.00 Uhr - weil man beim Fahren eh nichts sieht und für Morgen wieder besseres Wetter angesagt ist.