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Dienstag, 28. Februar 2012

Kawhia

Nach einer kühlen Nacht mit Heizung an im Wohnmobil war es heute Morgen richtig sonnig mit ein paar Wolken am Horizont. Wir sind nach dem Frühstück durch das Waikite Valley in Richtung Rotorua gefahren und haben erstmal unsere Traubensaftvorräte aufgefüllt und noch mal getankt.







Danach ging es in Richtung Westen, an einem Flußkraftwerk vorbei. Man sah hierbei schon von weitem dunkle graue Wolken und zwar genau in der Richtung, in die wir unterwegs waren.

Unterwegs fotografieren wir immer wieder mal originelle Briefkästen, wobei die leider viel seltener geworden sind, als noch vor 4 Jahren. Den alten Kühlschrank und die zum Briefkasten umgebaute Mikrowelle sieht man kaum noch sondern fast nur noch die Standard-Plastikbox aus dem Baumarkt für 10,99.


Wir sind dann extra über Tirau, einer kleinen 1000-Einwohner-Stadt, gefahren, weil es dort laut Reiseführer ein Schloss gibt. Allerdings war alles zu und es hieß, dass das Schloss nur in den Schulferien geöffnet ist. Das Örtchen ist aber auch sonst sehenswert, da etliche Häuser mit Figuren aus Wellblech verkleidet sind, was schon witzig aussieht.









Nach Tirau gibt es kaum noch Fotos, da die grauen Wolken immer schwärzer wurden und es anfing, heftig zu schütten. Wir sind deshalb ohne weiteren Halt bis hierher nach Kawhia gefahren, wo es bei unserem Eintreffen gerade noch ein bisschen spritzelte, der Himmel allerdings schon wieder ein paar blaue Löcher zeigte.

Kawhia liegt wieder ziemlich abseits der üblichen Touri-Routen. Auf dem Campingplatz, dem Kawhia Camping Ground, (es gibt hier tatsächlich 3 Campingplätze) sind außer uns noch 2 Fahrzeuge, wovon eines ziemlich verlassen aussieht.

Ein echtes Wunder ist, dass unser Internetstick hier funktioniert. Er hat immerhin 2 Strichlein, während Vodafone wieder einmal vollen Empfang hat.

Wir wollten gerade noch in den Ort laufen, aber es regnet schon wieder und es sieht nicht danach aus, dass es bald aufhören würde. Der Wetterbericht für morgen ist auch nicht besser.
Wir haben beschlossen, morgen eine Höhlentour zu machen, da wir nicht weit von der Höhlenstraße sind und es dann draußen regnen kann, wie es will.