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Dienstag, 21. Februar 2012

Te Kaha

 
In der letzten Nacht hat es zum ersten Mal nachts geregnet, d.h. eher geschüttet,
In der letzten Nacht hatte C. zum ersten Mal die Seitenscheibe komplett offen. Deshalb sitzt C. heute schon den ganzen Tag auf Plastiktüten und Handtüchern und hat trotzdem einen nassen Hintern (C.: ich bin mir keinerlei Schuld bewusst, die Scheibe war zu!!!! Und ich weiß, dass diese Karren immer irgendwann ein ungeahntes Eigenleben entwickeln)
 Das sind Bilder aus Whakatane.

Dazu gab es einige Kolateralschäden. Da lag zum Beispiel mein Handy auf dem Sitz, das heute Morgen im Display eher einem Aquarium glich, ansonsten aber kein Muckser mehr macht. Der wässrige Bildschirmschoner sieht aber gar nicht schlecht aus.

Dann ist da noch die Sache mit dem elektrischen Fensterheber. Der Knopf stand natürlich auch unter Wasser. Heute Morgen ist das Fenster ein paar Mal wie von Geisterhand rauf und runter gefahren, weshalb C. meint, dass das Fenster wohl heute Nacht schon von alleine aufgegangen ist. Jetzt macht der Schalter auf jeden Fall dasselbe wie mein Handy, nämlich nichts mehr. Von der Fahrerseite aus lässt es sich allerdings noch bedienen (C.: jetzt brauch ich noch nicht mal mehr das Fenster selbst bedienen, sondern bekomme es auf Kommando auf und zu gemacht).

Nach einer Grobentfeuchtung der Karre sind wir heute Morgen erstmal zum Flugplatz in Whakatane gefahren und haben den für heute gebuchten Hubschrauberflug zur Vulkaninsel „White Island“ wegen der dichten Wolken storniert. Es regnete zwar nicht mehr und ab und zu sah man auch etwas blauen Himmel, aber für ein Geburtstagsgeschenk ist das nicht schön genug. Also haben wir auf Samstag um 08.00 Uhr umgebucht, da für die nächsten 2 Tage richtiges Sauwetter angesagt ist und es ab Freitagmittag wieder richtig schön werden soll.
Das Island konnte man von der Küste ab und zu sehen, zeitweise war es aber auch ganz in den Wolken verschwunden. 

Das ganze Cape ist Maoriland, so dass es in jedem Dorf Versammlungshäuser mit schönen Schnitzereien gibt. 
Das ist das "Tor zum Sonnenaufgang". Bislang war man ja am East Cape immer der Erste, der den Sonnenaufgang eines neuen Tage gesehen hat. Wenn ich es aber richtig weiß, hat im Januar diesen Jahres Samoa die Zeit umgestellt und damit die Datumsgrenze verlegt, damit dort der neue Tag als erstes beginnt. Denen geht es aber in erster Linie um das Privileg, Silvester, also das Neue Jahr, als erstes in der Welt feiern zu können. 





Wir haben beschlossen, in den 3 Tagen eine Runde am East Cape zu drehen und sind dann auch in Richtung Osten, immer am Meer entlang, losgefahren. Irgendwie haben wir uns aber wohl verfahren, denn plötzlich waren wir in Hawai. (war schon ok, so heißt ein Ort mit 3 Häusern an der Strecke)
 

Die Straßen sind hier manchmal abenteuerlich.



Jetzt sind wir in Te Kaha, kurz vor der Spitze des Capes und haben wieder blauen Himmel und Sonnenschein, nachdem es den ganzen Tag stark bewölkt war. Glaubt man der Wettervorhersage, ist der Sonnenschein allerdings nicht von Dauer. Einen Essensbettler hatten wir auch wieder.
Und Mittags unterwegs gibt es immer lecker Cappucino und einen Burger.









Ps.: nach einigen Minuten zerlegt im Sonnenschein funktioniert auch das „Wasserhandy“ wieder – nein, jetzt ist es wieder aus – jetzt wieder an – wieder aus – geht also doch noch nicht so richtig, ist aber auf dem Weg der Besserung, außerdem haben wir hier überhaupt kein Netz.