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Freitag, 17. Februar 2012

Von Muriwai nach Thames

Heute liefern wir erstmal den Sonnenuntergang von gestern Abend nach.













 
Vom heutigen Tag selbst gibt’s nicht viel Aufregendes zu berichten. Heute Morgen hatte M. einen Arztbesuch, weil er seit einer Woche nicht mehr richtig schlucken kann und nun hat er einen Koffer voller Medikamente. (Horst: und eine Krankmeldung für 6 Wochen)

Danach sind wir in Richtung Coromandel an der Ostküste gefahren. Zunächst mussten wir wieder durch Auckland und hatten vom Containerhafen aus einen super Blick auf die Skyline.



 Wir sind dann natürlich wieder nicht den direkten Weg gefahren sondern die ganze Zeit kreuz und quer an der Küste entlang.

In Omana fiel M. bei einem Zwischenstopp, kurz nachdem das Bild gemacht wurde, aus dem Rahmen.

Wir jeden Tag gab es zeitweise dicke Wolken und mittags, als wir über einen kleinen Berg fuhren, den üblichen kurzen Schauer.





Als wir gegenüber von der Coromandel-Halbinsel waren, sah es dort fürchterlich aus. Wir waren eigentlich sicher, dass wir ins größte Dreckwetter fahren. Allerdings blieb es an der Küste die ganze Zeit sonnig.








Nach einem kurzen Zwischenstopp in Thames, das gleich am Anfang der Halbinsel liegt, sind wir wenige Kilometer später gegen 16.00 Uhr auf einen Campingplatz gefahren. Hier hatten wir bis jetzt strahlenden Sonnenschein und konnten im Pool baden. Claudia brutzelt gerade Rinderfilets, dazu gibt es Tee oder wie das rote Zeug heißt.




Die unvermeidliche Ententruppe kam auch wieder zum Abendessen.













Und dann noch zur Fauna des Tages mit Geschichte:

Mit dem ersten Sonnenstrahl geht hier in den Wäldern sofort ein ohrenbetäubendes Gezirpe los. Ob das Grillen oder Zikaden oder sonst was sind, wissen wir nicht. Auf jeden Fall fiel uns auf den Campingplätzen, die von Bäumen umgeben sind, von Anfang an auf, dass es in den Bäumen dazu auch richtig knackt. Unsere bisherige Suche nach der Ursache war erfolglos. Heute Morgen standen wir wieder mal direkt unter einem Baum und als die Sonne kam, fing auch das Knacken an. Bei der genauen Betrachtung des Stammes haben wir dann gesehen, dass der komplett mit diesen hässlichen Biestern voll sitzt, die ganz offensichtlich die Rinde nagen und für das Knacken verantwortlich sind. Sympathisch sehen sie auf jeden Fall nicht aus.