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Mittwoch, 15. Februar 2012

Cape Reinga-Baylys Beach

 Heute Morgen hat es uns voll erwischt. Genau zur Aufstehzeit hat es plötzlich angefangen wie aus Eimern zu gießen, so dass wir erst mal unser Bett umbauen und in der Karre frühstücken mussten. Dabei haben wir festgestellt, dass die Schiebetür komplett idiotisch ist, man kann sie nicht einmal einen Spalt offen lassen, schon schwimmt drinnen alles. Da wir auch noch unter Pinien standen, sah unsere Karre innerhalb von wenigen Minuten aus wie Sau, so dass wir uns ganz schnell vom Acker gemacht haben. 
 Die Wolken waren flächendeckend dicht und von den Bergen drum rum war nicht sehr viel zu sehen.

 












 In Rangiora hat es ein wenig aufgehört zu schütten und wir haben uns erst mal einen Kaffee gegönnt. Dadurch hatten wir, ohne es zu wissen, das perfekte Timing. Wir sind nämlich nach dem Kaffee an den Fähranleger gefahren und konnten direkt ohne anzuhalten auf die Fähre durchfahren. Es ist schon schön mit einer Karre auf eine Fähre zu fahren und man kann sie alleine lassen, ohne dass sie jault. Unser kann aber gar nicht jaulen, weil sie keine Alarmanlage hat.


 Je weiter südlich wir gekommen sind, desto heller wurde es und in Opononi konnten wir schon mal ein Stückchen laufen.





Auch den dicken Kauri Papa Mahuta (Stammunfang 13,8 Meter) haben wir fast trocken umrunden können.
 
Dann hat es aber doch zusehends aufgerissen, so dass wir an den Maunganui Bluff abgebogen sind. Dort haben wir vor 4 Jahren schon mal tolle Bilder mit Kormoranen gemacht und heute hat er uns eine Robbe präsentiert. Wir hätten die gar nicht gesehen, aber ein Angler hat uns gesagt, dass hinten in der Ecke eine liegen würde. Man sieht die Viecher zwischen den Steinen wirklich erst, wenn man direkt davon steht oder wenn sie sich mal bewegen.
Die hat sich dann auch ganz wohlig in der Sonne im Sand gewälzt und hat uns ziemlich nahe an sich rangelassen und richtige Posen gemacht.



 
 



Der Rest des Tages war wieder herrlicher Sonnenschein, so dass wir uns hier in Dargaville einen Campingplatz am Baylys Beach, direkt am Meer, ausgesucht haben. Da wir heute wieder kein Internet haben, um den Blog zu veröffentlichen, sind wir zum Sonnenuntergang runter ans Meer gegangen, wer weiß, ob es morgen nicht schon wieder regnet, es ist nämlich ziemlich wechselhaftes Wetter für die nächsten Tage angesagt. Schauen wir mal.