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Montag, 13. Februar 2012

Von Russell nach Hihi-Beach

Da hat Claudia gerade den gestrigen Blogbeitrag geschrieben.

Heute Morgen sind wir bei strahlendem Sonnenschein für unsere Verhältnisse hier richtig früh um 07.30 Uhr aufgestanden. Bis wir dann allerdings wegkamen, war es doch fast wieder 10.00 Uhr. Während des Frühstücks kamen die üblichen dunklen Wolken. 

Wir sind zunächst mit der Fähre von Russell nach Paihia gefahren und haben uns dort das voll touristisch vermarktete Städtchen kurz angeschaut, zumal wir dringend tanken mussten.
Der Dieselpreis liegt hier noch bei unter einem Euro/Liter.



Da wir in Paihia vor 4 Jahren schon mal waren, haben wir uns den nochmaligen Besuch im Waitangi National Reserve geschenkt, zumal sie zwischenzeitlich 50 Dollar Eintritt für 2 Personen wollen. (Wahrscheinlich war es vor 4 Jahren auch nicht viel weniger).
Das mit den Eintrittspreisen ist hier sowieso diskriminierend. Die erste Frage ist immer, woher man kommt, weil die Einheimischen nur einen Bruchteil von dem bezahlen, was Touris zahlen müssen.


 Die anglikanische Kirche in Paihia.
Von Paihia ging es ein Stück zurück nach Karikari, weil Claudia unbedingt das Klo von Hundertwasser noch mal sehen wollte (C.: ich wollte nur sicher gehen, dass nicht wieder ein Scherzbold auf dem Dach Cannabis angepflanzt hat, wie schon mal, was bei der hiesigen Polizei einen riesigen Aufruhr verursachte). Außer diesem Gebäude gibt’s hier nämlich fast nichts zu sehen (C.: stimmt nicht ganz, vor 4 Jahren sind wir hier mit der Eisenbahn durch den Ort gefahren, die fährt aber immer nur am Sonntag). Auf dem Weg durchs Gebirge hat es kurzzeitig geschüttet. Bis wir allerdings ankamen, war es schon wieder sonnig.





Man fährt hier eh den ganzen Tag Serpentinen runter zur Küste und dann wieder rauf über den nächsten Berg usw. usw. Mit unserem LKW kommen da nur mickrige Durchschnittsgeschwindigkeiten zustande. Als wir vor 4 Jahren mit dem PKW hier unterwegs waren, fiel uns das gar nicht so auf, weil man doch wesentlich schneller unterwegs ist.
 
 Von Karikari ging es weiter nach Kerikeri, wo die Anglikaner 1816 eine Missionsstation gegründet haben. Die Kirche und einige wenige Gebäude sind noch erhalten. Der eigentliche Ortskern liegt nicht mehr am Wasser sondern ist 2 Kilometer weiter im Landesinneren.


Zwischenzeitlich hatten wir wieder absolutes Traumwetter und richtig heiß, so dass wir immer wieder Stopps an der Küste gemacht haben. Um bei dem schönen Wetter nicht nur im Auto zu sitzen, sind wir um 15.00 Uhr nach Hihi Beach auf den Campingplatz gefahren und haben damit unser Tagesziel wieder um etliche Kilometer verfehlt. Irgendwie sind wir dieses Mal recht langsam unterwegs. Die bisherigen Kilometer sind wir in Australien durchschnittlich in 2 Tagen gefahren.
 



 Dafür ist es hier in Hihi richtig schön und wir genießen gerade die Sonne. Wahrscheinlich gibt es nachher wieder einen schönen Sonnenuntergang über dem Meer aber wenn dem so ist, werdet ihr Morgen um ein Bild davon nicht herumkommen.

Am Strand hat Claudia gerade ein paar Vögel aufgescheucht, so dass es auch wieder was für die Fauna des Tages gibt.

  


 Und die Blümchen des Tages haben wir sowieso.

Grüße

PS. C.: bei diesem Anblick hat M. ganz glasige Augen bekommen: