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Freitag, 10. Februar 2012

Waipu Cove

 
Heute Morgen mussten wir uns erst mal sputen, damit wir rechtzeitig vor der Check-Out Time um 10.00 Uhr fertig wurden. Ganz hat es nicht gereicht aber schließlich kamen wir um 10.30 Uhr mal weg.
Da es hier abends wesentlich länger hell ist als während unserer Australienurlaube, kommt man auch entsprechend spät ins Bett. (und spät raus)



 
Wir sind gemütlich Richtung Norden losgefahren und kamen durch ein Böhmisches Dorf.
Eigentlich wollten wir heute bis Whangarei, um dort den Rest einzukaufen, haben aber die immense Strecke von 120 km nicht geschafft. Wir sind zwar 154 km gefahren, haben aber nur die Hälfte der Strecke hinter uns, weil wir sämtliche Abstecher zu den Stränden mitgenommen haben. Man fährt ständig im Zickzack raus zur Küste und muss dann wieder ins Landesinnere, weil die Küstenstraße nicht weitergeht, da sie immer wieder durch Mangrovensümpfe unterbrochen ist. 

 
Allerdings haben wir in Warkworth einen großen Bau- und Supermarkt gefunden, wo wir die fehlenden Sachen, bis auf den Tisch, bekommen haben. Claudia hat ihre Pfanne für 40 Dollar und einen riesigen Nudeltopf. Einen neuen Stuhl gab es auch noch gleich, weil einer der Stühle ziemlich ramponiert ist. Die Rechnung für das Zeug kriegt allerdings Apollo.

Eine weitere Stunde verbrachten wir dort bei „Dick Smith“, das ist der Media-Markt von Neuseeland. Den Internetstick haben wir in einer Filiale in Auckland gekauft und als ich gestern Abend den Block schreiben wollte, funktionierte das Ding nicht. 2 Techniker haben also heute 1 Stunde daran rumgemacht, aber wie man sieht, geht es jetzt. 

Auf dem Campingplätzen gab es bis jetzt zwar überall W-Lan, allerdings immer kostenpflichtig und immer von anderen Providern. Überall muss man Prepaid-Guthaben kaufen und hat dann irgendwann bei jedem Anbieter einen Code, obwohl man nicht weiß, ob es diesen Anbieter noch mal irgendwo gibt. Da ist man mit dem Stick einfach besser dran.










Entlang dieser Strecke sind viele Weingüter. Hier haben wir zum ersten Mal einen Vollernter im Einsatz gesehen. Wie das funktioniert weiß ich nicht, aber der fährt da flott durch und dann liegen nur die Trauben und kaum ein Blättchen auf den Hänger.

Durch das Rumbummeln haben wir uns hier in Waipu Cove, direkt am Meer gelegen, um 17.00 Uhr entschieden, nicht mehr weiterzufahren. Wir essen halt heute noch mal am Kindertisch und schauen morgen in Whangarei, der größten Stadt im Norden, nach einem Tisch.






Hier haben wir gleich Besuch von ein paar Spatzen bekommen, die das Wohnmobil auch von innen gründlich inspiziert haben.











Jetzt kam gerade noch ein Karnickel vorbei aber nebendran sind Kinder, so dass es heute Abend keinen Braten gibt. Das dürfte auch schon so ziemlich das aufregendste sein, was Neuseeland an Wildlife zu bieten hat. (außer den Schafen, die wir euch bis jetzt erspart haben - die kommen aber noch)

Es ist jetzt 18.30 Uhr und sonnig mit ein paar Wolken. Auf irgendeiner Seite des Himmels wird es tagsüber auch immer mal schwarz. Meistens verzieht sich das aber gleich wieder und wir hoffen, es bleibt so.
Draußen hat es ca. 25 Grad, im Wohnmobil noch 29, es kühlt aber nachts ab, so dass wir die Klimaanlage bisher nicht brauchen.



Von den Gärten hier ist Claudia immer begeistert. Tip-Top gepflegt und oft viele schöne Blumen. Hier mal Kakteen.






















Am Abend hatten wir dann noch einen tollen Fastvollmond am Strand. Claudia hat ungefähr 100 Bilder gemacht aber ob eines davon scharf ist, weiß ich nicht, da es im Moment zu hell ist und der Laptop-Bildschirm spiegelt.



Orewa

 
Heute Morgen sind wir mit dem Taxi zur Apollo-Niederlassung, die fast am Flughafen ist, gefahren, um unseren Camper abzuholen.
Als wir dort ankamen, standen ca. 20 Leute, die den gleichen Plan wie wir hatten, dort. Da nur 3 Servicemitarbeiter da waren, dauerte es rund 2 Stunden, bis wir unsere Karre, einen VW-Transporter Diesel mit Automatik (uäh) hatten. Das mit der Automatik ist deshalb uäh, weil er sich zum Schalten richtig viel Zeit nimmt, also Gas weg, überlegen welchen Gang er jetzt wohl nehmen soll, dann schalten, dann wieder Gas. Per Hand könnte man in der Zeit 3 x schalten.

Wir sind dann direkt zum Supermarkt gefahren und haben Großeinkauf gemacht, aber dennoch die Hälfte vergessen, wie wir gerade gemerkt haben. Als wir die Einkäufe verstaut haben, fiel gleich mal das Flaschenfach am Kühlschrank ab. Also wieder zurück zu Apollo und reparieren lassen.

Jetzt war es schließlich schon fast 16.00 Uhr, bis wir wieder in Richtung Auckland fuhren. Ohne größeres herumirren, was in Auckland für uns nicht selbstverständlich ist, haben wir unseren Weg Richtung Norden gefunden und sind jetzt auf einem Campingplatz in Orewa. 



Hier haben wir erstmal die ganzen Sachen im Auto verstaut. Danach habe ich sämtliches Geschirr gewaschen, weil es nicht wirklich sauber war. Hierbei habe ich festgestellt, dass wir beim Einkauf Spüllappen und Topfreiniger vergessen haben. Rotwein und Rotweingläser haben wir allerdings gekauft. (6 Gläser, Flaschen sag ich nicht)
Außerdem haben wir, da ja alles ausgeräumt war, bemerkt, dass weder Pfanne noch Schneidebrett im Auto sind.

Der Hammer ist allerdings der Tisch, der da im Auto lag. Es sieht aus wie ein Spieltisch für einen 2-jährigen, ist aber kaum geeignet, um daran zu zweit zu essen.
Wir haben also schon wieder einen vollen Einkaufszettel für morgen und werden erstmals etwas für den Wohnwert tun.
Übrigens: Mülltrennung wird hier  GROßGESCHRIEBEN.
Der Wegweiser stand auf dem Campingplatz, hat uns aber nicht viel geholfen.

Ich wollten diesen Beitrag gestern Abend veröffentlichen, ging aber nicht. Dazu im nächsten Beitrag mehr.

Grüße